AKTUELL
 
 
Wir bringen PABLO PICASSO‘s
WIE MAN WÜNSCHE BEIM SCHWANZ PACKT
zur Aufführung !
 
Premiere voraussichtlich 18. August 2021 -
als raumbezogene Umsetzung in einer Halle im KADRUF-Gelände, KS-Bettenhausen, Dormannweg
 
Mit einem Ensemble, das Schauspieler*innen aus Hamburg, Berlin, Wien mit einbezieht.
Wir sind gespannt ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Picasso greift zum Stift und malt mit Worten ...
 
14.-17. Januar 1941 „Le Désir attrappé par la queue“ (“Wie man Wünsche am Schwanz packt”) entsteht. Seit den dreißiger Jahren hat Picasso angefangen zu schreiben: assoziativ aneinandergereihte Wörter, Satzfragmente ohne Interpunktion. Er hat das Stück so, wie es die Surrealisten wollten, „automatisch” niedergeschrieben.
 
Picasso will alle möglichen Worte, die Verben, die ganze Hinterlassenschaft der Sprache verwenden, ihre Grazie herausputzen, die Extremitäten vollendeter Sätze verlängern und sie nach Lust und Laune auflösen und mit ihnen spielen.
 
Wenn Picasso über seine Dichtungen spricht, pflegt er zu sagen, er wolle eigentlich nicht etwas erzählen oder Empfindungen beschreiben, sondern sie durch den Wortklang suggerieren: Die Worte werden von ihm nicht als Ausdrucksmittel verwandt, vielmehr erklären sie sich von selber, ebenso wie er zuweilen die Farben auf die Leinwand setzt, ohne einen erzählenden Zweck damit zu verfolgen, das heißt, ohne die Form eines realen Gegenstandes nachahmen zu wollen.
 
 
 
 
 
Das war unser „Künstlerisches Stipendium 2021“
 
 
Aktionen im Öffentlichen Raum
das verschwimmen der linien zwischen drinnen und draußen
 
Das AktionsTheaterKassel wurde vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst durch eine Jury ausgewählt ein spezielles künstlerisches Projekt unter Corona-Begebenheiten umzusetzen.
Wir haben uns auf die Aufgabe sehr gefreut!
 
Im Rahmen "Hessen kulturell neu eröffnen" konnten Kultur-vereine, Kulturunternehmen, Start-Ups, Freie Initiativen einen Antrag bis Ende Oktober 2020 für ein künstlerisches Stipendium stellen. Eingegangen waren 390 Anträge von denen 230 Projekte zur Umsetzung ausgewählt wurden.
 
Ausgangspunkt für unsere Konzeption waren die Tisch-Tanzaktionen mit 5 Tänzerinnen, die wir Ende Juni / Anfang Juli 2020 mit großer Aufmerksamkeit des Publikums zeigen konnten. Auf diesem Impuls
aufbauend entwickelt sich nun unser Konzept für die demnächst vor uns liegenden Aktionen und Performances. Mitte Mai wird das Projekt beendet sein.
 
Mit Förderung durch:
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
 
 
    
      
 
 
 
Im Öffentlichen Raum:
 
die spuren der flügel führen ins leere
 
*stadtgänge
 
konfigurationen auf holz / schaumstoff - mit gurten verzurrt ragen in den himmel herausgehoben aus einem zusammenhang, der jetzt keiner mehr ist - relikte einer vergangenen zeit - ihrer funktion enthoben. tänzelnde menschen in schwarz gefärbten kleidern üben den stadtgang. die frauen sind ausstaffiert, die männer tragen hosen. stimmen finden ihren rhythmus. chorisch rollen die texte durch die stadt *
sie erfüllen einen auftrag, doch ihre spur führt ins leere ...
 
 
Samstag 08.05., Mittwoch 12.05., Sonntag 16.05.,
Montag 17.05.2021  - immer 16 Uhr ab Königsplatz
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Konzept und Realisation: H. u. W. Zülch
in Zusammenarbeit mit Louisa Jacobs (Bewegung)
 
Akteur*innen: Kate Fierley, Eva Schön, Marie J. Schröder, Svetlana Smertin,
Hannes Drescher, Tim Wettlaufer
 
Danke! auch für die Zurverfügungstellung des Ladenraums für Proben am Lyceumsplatz durch die WOHNSTADT Kassel.   Und die Bereitschaft der cdw-Stiftung unsere künstlerischen Anliegen und Projekte beständig mit zu fördern.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Szenische Präsentation im Schaufenster:
 
DER KAPITALISMUS IST …
 
(aus einer Szene "Gegen die Demokratie" von Esteve Soler)
Akteur*in: Eva Schön
Konzept/Regie: Werner Zülch, AktionsTheaterKassel
 
Premiere: 27.03., dann 07.04., 08.04. 2021
 
Ort: Lyceumsplatz; Laden hinter dem Gebäude Wolfsschlucht 18A / schräg gegenüber dem Schuhgeschäft Feist
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Text in Aktion: Hans Arp (Strophe 7 aus: “Das Tagesgerippe”)
 
wo sind die blätter
die glocken welken
es läutet nicht mehr in der erde
wo wir einst schritten
ist das licht zerrissen
die spuren der flügel führen ins leere
wo sind die lippen
wo sind die augen
grauenvoll zerschlug sich ihr herz zwischen den häuptern
der letzte atemzug fällt aus dem körper wie ein stein
wo wir einst sprachen flieht das blut aus dem feuer
und der gestaltlose kranz dreht sich im schwarzen grund
unsichtbar für immer ist die schöne erde
die flügel schweben nie mehr um uns
 
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2020 ?
Foto: Marcell Sachelli
2 Fotos: Tim Zülch
Foto oben links: AktionsTheater, weitere Fotos: Birgit Wiegand